Fischereimuseum Zug

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Aesche

 

 

 

 

 

 

 

  • Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
  • Familie: Forellenfische (Salmonidae)
  • Gattung: Äschen (Tymallus)
  • Art: Europäische Äsche
  • Länge: 30 bis 50 cm (max. bis 60 cm)
  • Gewicht: 500 bis 1500 g (max. bis 3000 g)
  • Alter: max. 10 Jahre
  • Laichzeit: März bis Mai
  • Die Äsche ist heute über ganz Europa verbreitet. Sie benötigt klares, kühles Wasser und wächst eher langsam. Durch die Gewässerverschmutzung und die Verbauten geht ihr Bestand immer mehr zurück. Zusätzlich dezimiert der Kormoran die Bestände. Das auffällige Merkmal der Äsche ist die grosse Rückenflosse, Äschenfahne genannt. Mit ihr und dem bunt gefärbten Schuppenkleid imponieren die Männchen während der Laichzeit von den Weibchen. Die Äschen laichen in grossen Gruppen im Frühjahr oder Frühsommer auf seichten Kiesbänken. Die Larven bleiben zwischen den Steinen verborgen, bis ihr Dottersack aufgebraucht ist. Die Larven wachsen schnell und sind mit einem Jahr 8 bis 15 cm lang. Äschen suchen bei Gefahr keinen Schutz oder Deckung und sind für ihre Feinde in den meisten Flüssen und Seen leichte Beute. Sie leben in Schwärmen im offenen Wasser und wechseln ihren Standort selten. In Flüssen bevorzugen sie Stellen, wo sich träge fliessendes Wasser mit Stromschnellen abwechselt. Im Kanton Zug kommt sie vor allem in der Lorze vor. Die Äsche ist ein hervorragender Speisefisch, dessen Fleisch bis zur Zubereitung leicht thymianartig riecht. Sie wird vor allem von Angelfischern gefangen. Gezüchtet wird sie nur zu Besatzzwecken, da ihre Haltung wegen der hohen Ansprüche an die Wasserqualität zu aufwändig ist.